Seminar 2019 - Fährte/Unterordnung

 

Seminar 2019 - Bericht von Herbert Zeltner 

Dem Wunsch einiger Aktiven entsprechend, veranstalteten wir nach einigen Jahren mal wieder ein Seminar für Fährte und Unterordnung.

Termin dafür war das Wochenende 19./20. und 21.Juli.

Als Seminarleitung konnten wir das Ehepaar Biberger gewinnen.

Hat sich Gerd Biberger mit der Fährte auseinandergesetzt, so war Rosi

für die Unterordnung verantwortlich.

 

Wir hatten uns bereits am Freitagabend während eines gemeinsamen Abendessens zusammengesetzt um ein wenig Theorie zu pauken und eine saubere Absprache der Organisation und Zeiteinteilung zu treffen. 

Gespannt und voller Elan gingen dann die Teilnehmer am Samstag ab 8.00 Uhr

in ihrer jeweils zugeteilten Gruppe ans Werk.

 

Begann Gerd Biberger mit den Grundlagen der Fährtenarbeit für alle Aktiven mit dem gleichen Stoff, so ging Rosi auf den jeweiligen Leistungsstand der Vierbeiner beim Unterordnungsteil ein.

Man merkte sofort, wieviel Herzblut Rosi investierte, den meist doch Anfängern zu demonstrieren, dass Spaß gepaart mit der nötigen Konsequenz schnell zum gewünschten Erfolg führt.

Während den Übungseinheiten wurde auch den vermeintlich „alten Hasen“ klar, dass sich die Ausbildungsmethodik In den letzten Jahren doch stark gewandelt hat.

Nicht der Leinenruck oder das scharfe Kommando war angesagt, sondern eher der reichliche Nachschub aus dem Leckerlibeutel musste funktionieren.

 

Bei den Fährten merkte man schnell, dass es neben dem eigenen Geschick auf sehr viele äußere Einflüsse wie Temperatur, Wind, Feuchtigkeit und natürlich die Bodenbeschaffenheit ankommt. Hier wird nur großer Fleiß zum Erfolg führen, das wurde den Teilnehmern schnell klar.

 

Nach der Mittagspause ging es in die zweite Runde und es wurde das Gezeigte vertieft, um das Ganze verinnerlichen zu können.

Im Verlauf des Nachmittags sah man dann tatsächlich schon kleine Erfolge, speziell wie sich gezeigtes Fehlverhalten in bessere Ausführung der Übungsteile ebnete.

Die Seminarleiterin sowie die Aktiven konnten gar nicht genug bekommen und sie machten durch bis „Grillmeister Jürgen“ zum traditionellen Grill- und Salatbuffet gebeten hatte.

 

Wie schon im letzten Jahr ergänzten einige ehemalige Aktiven und eine Abordnung der Sporthunde Franken das Sommernachtsfest. 

Einige wollten das gemütliche Beisammensein gar nicht beenden, aber am nächsten Morgen standen ab 8.30 Uhr wieder Fährte und Unterordnung auf dem Plan.

  

Die nächsten Übungseinheiten wurden mit viel Elan angegangen

Bei den Fährten wurden die Teilnehmer dann schon ein wenig auf den Prüfungsalltag vorbereitet:

Verhalten vor der Nasenarbeit, Länge der Übungsfährte, Handhabung der 10m-Leine, richtiges Loben, wie beende ich die Trainingseinheit, das waren Kernthemen am zweiten Seminartag im Gelände.

 

Bei den Gehorsamsübungen wurde am Sonntag auf die Exaktheit der Ausführung einiger

Elemente, welche am Vortag eingearbeitet wurden, besonderer Wert gelegt.

Die letzte Runde fand dann für alle Teilnehmer mit Rosi statt, denn für die Fährtenarbeit wurde es am späten Vormittag sehr heiß und sie wollte mit Allen vor der Abschlussbesprechung noch individuell für jeden Einzelnen wertvolle Tipps für das weitere Training mit auf den Weg geben. 

 

Am Ende fand dann Vorsitzender Herbert Zeltner die passenden Worte sowohl für die Seminarleitung als auch für die Teilnehmer. Er bedankte sich vor allem auch für die Bewirtung und die Vorbereitung und Durchführung des Grillfestes.

 

Resümee: „Das Ganze sieht nach Wiederholung aus“ und er äußerte den Wunsch, nach entsprechender Terminfindung schon im Frühjahr nächsten Jahres in die nächste Runde zu gehen.